über uns

Der Chor wurde im März 2000 von 16 jazzbegeisterten Konstanzer Frauen und Männern gegründet. Dingelsdorf 01

Die Idee stammte von der Hauptinitiatorin Gabriella Bartlau (Sopran). Sie fand in Martin Rodler den geeigneten, begeisterungsfähigen Chorleiter. Zu Anfang mußte der Chor mit 3 Bässen und 1 Tenor auskommen. Von den Gründungsmitgliedern sind neben Gabriella und Martin noch Andrea im Chor.

Zitat Gabriella: „Was ich toll finde, war die bunte Zusammenwürfelung aus Studenten, Eltern oder Senioren wie Sergio (Anm: der erste Tenor). Auch die Herkunft von Ostfriesland bis Konstanz. Was uns einte war der Spass an „Jazz“, fetzige und anspruchsvolle Rhythmen, schmachtende Standards. Unser erstes Konzert nach einem halben Jahr war in der Muse, die gleichzeitig lange unsere Stammkneipe war. Dann folgte ein Konzert im Treffpunkt Petershausen, in der Hafenhalle (Jazzfrühstück), ein Sommerkonzert mit der Big Band der FH, Eröffnung des Diakonie Secondhands „Weitertragen“ und 2 Vernissagen von Susanne Rodler.“

Die ersten drei Jahre seiner Existenz trat der Chor unter dem Namen RelaxSing auf. RelaxSing, das war nicht nur Name sondern auch Programm. Entspannt singen, zur Entspannung der Sänger wie auch der Zuschauer, das wollen wir auch noch heute. Nur den Namen fanden wir irgendwann nicht mehr entspannt genug (versuchen Sie mal das korrekt auszusprechen, das war immer eine Heidengaudi bei den verschiedenen Ansagen…) den haben wir deshalb im Jahre 2003 zugunsten von „Jazzchor Konstanz“ aufgegeben. In 2003 haben wir unsere ersten größeren Konzerte bestritten. Das erste in Allensbach im Gemeindehaus, vor 120 Zuschauern, das 2. am 5.12.2003 im K9 in Konstanz, vor 140 Zuschauern. Begleitet wurden wir von Thomas Banholzer (tr), Stefan Mölkner (b, fl), Florian Häusler (dr) und Thomas Schwabe (p).
2004 folgte dann ein Konzert beim JAZZ DOWNTOWN am 15. Mai in Konstanz, bei dem wir von Florian Häusler (dr) und Stefan Mölkner (b, fl) und Surendran Reddy (p) begleitet wurden. Bei diesem Auftritt wurde auch das Stück „Earth’s family“ aus Surendran Reddys Chorwerk „Gaia“ gesungen.

Am 12.11.2004 folgte ein Konzert im Thomas-Blarer-Heim, das von und zugunsten von Frauen helfen Frauen e.V. veranstaltet wurde. Hier begleiteten uns Patrick Manzecchi, Thomas Banholzer & Band.

2005 war bisher wieder geprägt von der Vorbereitung und Beteiligung des Konzerts beim Jazz DownTown am 7. Mai. In diesem Jahr hat eine neue Entwicklung eingesetzt. Neben der Probenarbeit im Gesamtchor bildeten sich verschiedene Kleingruppen, vom Duo bis zum Nonett, die auf dem Jazz DownTown debütierten. Diese Arbeit ermöglicht es den Chormitgliedern, ihre Stimmen quasi ’solo‘ zu präsentieren, was für die meisten eine spannende und bereichernde Erfahrung war. Die Arbeit in den kleinen Gruppen sowie im Gesamtchor wurde unterstützt von der Sängerin und Gesangslehrerin Julia Fröhlich, ohne sie wäre diese Neuentwicklung nicht denkbar gewesen.

Heute hat der Chor 29 Mitglieder, hiervon 12 Männer und 17 Frauen. Gesucht werden weitere Männer, während für die Frauenstimmen zur Zeit ein Aufnahmestopp besteht. Wer überlegt in den Chor einzutreten sollte

– Gesangs- und/oder Ensemble-Musik-erfahren sein. Es gibt eine Aufnahmeprüfung. Erwartet werden keine professionellen Fähigkeiten, aber doch eine gewisse Erfahrung im Umgang mit Noten und/oder Stimme.
– unsere Begeisterung für Jazz- und/oder Popmusik teilen.
– mindestens an 80% aller Proben teilnehmen können und wollen.
– bereit sein einen Mitgliedsbeitrag von zur Zeit 25 EUR mtl. (erm. 15 EUR) zu bezahlen.

Im Gegenzug bekommt man die Möglichkeit, jeden Montagabend (außer in den Schulferien) zu proben, sowie die Teilnahme an zwei bis vier Konzerten jährlich. Und natürlich Gelegenheit für jede Menge freiwilliges Engagement.